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Kein Wein, viel weinen: 5 Gründe, wieso eine Schwangerschaft manchmal echt nervt

Wenn ein neues Leben im Bauch einer Frau wächst, ist das immer wieder ein kleines Wunder. Kinder machen die Welt schöner, bunter, reicher. Als ich meine Schwangerschaft verkündete, strahlten alle, mir wurde gratuliert, ich wurde umarmt, ständig bekomme ich Herzen und Gifs von meinen Freundinnen geschickt. Alle lieben es, dass ich schwanger bin.

Schwangerschaft wird sofort mit tollen, runden Bäuchen, dem einzigartigen „Glow“ und viel Glück und Liebe in Verbindung gebracht. Doch ich möchte in diesem Text ehrlich zu euch sein und euch von den Schattenseiten erzählen, die ich in den ersten drei Monaten der Schwangerschaft kennen gelernt habe.

In Büchern, im Netz und im Alltag erfährt man davon nämlich viel zu wenig. So entwickelt sich schnell ein schlechtes Gewissen, ein Ich-bin-falsch-Gefühl. Alle erwarten, dass eine Schwangere überglücklich ist, vielleicht etwas müde, und dann ist da diese Übelkeit morgens, hihihi. Dass es einem tagelang so beschissen geht, dass man die gesamte Schwangerschaft infrage stellt, dass man ständig heult und die Beziehung schon nach wenigen Wochen auf die Probe gestellt wird, dass diese „Morgenübelkeit“ den ganzen Tag anhält, davon erzählt einem keiner etwas. Aber der Reihe nach.

1. Die klassischen Wehwehchen

Mir war bis Woche 8 überhaupt nicht schlecht. Doch dann ging es los. Wenn ich zu wenig esse. Wenn ich zuviel esse. Wenn ich bestimmte Gerüche wahrnehme. Airwaves-Kaugummis beispielsweise bringen mit fast zum Würgen – obwohl ich vor der Schwangerschaft selbst ein Airwaves-Junkie war. Es ist echt beschissen. Ich habe mich bis heute noch nicht ein einziges Mal übergeben, laufe aber seit 5 Wochen rum, als wäre ich dauerverkatert. Nicht nur morgens, da ist es meistens sogar besser. Meine „Morgenübelkeit“ verteilt sich auf den ganzen Tag. Es geht ja noch viel schlimmer, manche Frauen müssen sich den ganzen Tag über immer und immer und immer wieder übergeben. So oft, dass die Kilos nur so purzeln. Ich will gar nicht drüber nachdenken.

Dann diese Müdigkeit. Manchmal überkommt sie einen so irre plötzlich, dass man in der Bahn oder – schlimmer noch – im Auto kaum mehr die Augen offen halten kann.

2. Die nicht-so-klassischen Wehwehchen

Ich habe oft Zitter-Anfälle (im Winter schwanger werden ist gemein!), so heftig, dass meine Zähne klappern und sich mein ganzer Körper gar nicht mehr beruhigen kann.

Andere Frauen bekommen tolle Haut, ich bekomme im Gesicht und an den Oberarmen ziemlich viele Pickel. Im Gesicht sitzen natürlich auch die fiesen, dicken. Sogar ein kleines Exzem hat sich entwickelt. Für den „Glow“ ist höchstens die dicke Schicht Make-up auf meiner Haut zuständig.

3. Essen & Trinken

Die Einschränkungen in Sachen Essen und Trinken sind doch heftiger als erwartet. Ich gehe normalerweise gern und oft essen, das hat sich mit der Schwangerschaft geändert. Ist der Frischkäse pasteurisiert? Ist Alkohol im Dessert? Ist das Fleisch ganz durch? Ist der Ziegenkäse auf dem Flammkuchen auch mitgebacken? Ist der Salat wirklich gut gewaschen? Ist der Käse aus Rohmilch hergestellt? Wurde mit dem Messer für das vegetarische Sushi auch der rohe Fisch geschnitten? Und für mich bitte nur eine Rhabarbersaftschorle dazu, danke. Cola light? Lieber nicht, Süßstoffe erhöhen die Wahrscheinlichkeit einer Frühgeburt. Und schwarzen Tee bitte nur maximal zwei bis drei Tassen pro Tag. Viele Chai-Tees erhalten übrigens auch schwarzen Tee. Die ganzen leckeren alkoholischen Getränke sind selbstverständlich auch gestrichen. Es. Nervt. So. Sehr. Wann darf ich endlich wieder essen und trinken, was ich will?

4. Die Heimlichtuerei

Ich muss Cortison nehmen. Ich versuche im Januar mal weniger zu trinken. Ich... äh... hab gestern so viel getrunken, dass ich heute noch nichts runterkriege. Oder: Ich hab’s am Magen und muss heute Abend leider zuhause bleiben. Diese ganzen Ausreden sind zwei Wochen lang witzig – danach beginnen sie einfach nur noch zu nerven. Ich habe meinen guten Freunden deshalb relativ früh von meiner Schwangerschaft erzählt, schon vor den berühmten 12 Wochen. Gewissen Kollegen und Bekannten allerdings wollten wir es eben doch erst nach der „Frist“ mitteilen. Und bis dahin heißt es: rausreden. Oder zu Hause hocken und mit seinem Schicksal hadern, während die anderen Wein trinken und sich ein schönes Leben machen. Ich habe es als riesige Erleichterung empfunden, endlich mit offenen Karten zu spielen.

5. Die Hormone

Ich sag es euch, Hormone sind die Pest. Ich breche ständig in Tränen aus. Raste wegen Lapalien aus. Stelle alles infrage. Und in den schlimmsten vier Tagen hatte ich wohl Anflüge einer Schwangerschaftsdepression. Die haben – wie ich dann gelesen habe – rund 10% aller Schwangeren. Das ist gar nicht mal so wenig. Und wirklich überhaupt nicht lustig. Die Freude aufs Kind ist weg. Ich wollte das alles nicht mehr. Den Bauch, der irgendwann kommt, die Einschränkungen, die Last, die Müdigkeit, die Arzttermine. Die körperlichen Veränderungen nerven nur noch, ich wollte mein altes Leben zurück. Reisen, trinken, Sport machen, Zweisamkeit genießen, auch mal verantwortungslos leben. Ich hatte das Gefühl, dass alles, was Freude macht, mit dieser Schwangerschaft beendet sei. Bei einer Freundin von mir, bei der die Phase nicht so schnell vorbei war, ging es so weit, dass es ihr zweitweise egal war, ob sie noch lebt oder nicht. Das sagt dir vorher niemand. Und doch hat wahrscheinlich jede werdende Mutter zumindest Tage, in denen sie so viele Sorgen und Unsicherheiten mit sich rumschleppt, dass sie sich einfach nicht mehr freuen kann. Das gehört scheinbar dazu. Können wir darüber bitte alle offener darüber reden?

Später werden Beschwerden wie Sodbrennen, schlechter Schlaf und Spannungsschmerzen dazukommen, habe ich gehört. Und dann die Geburt – dass da auch noch einiges schief gehen kann, blende ich bisher noch aus...

 

Wieso schreibe ich diesen Text? Nach „Regretting Motherhood“ nun „Regretting Pregnancy“? Im Gegenteil. Ich würde trotz allem wieder schwanger werden, wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte. Nach drei Monaten geht es auch deutlich aufwärts. Es geht mir nur darum, ehrlicher zu sein. Damit sich schwangere Frauen nicht schuldig fühlen, wenn sie ihre Schwangerschaft infrage stellen. Man ist plötzlich fremdbestimmt, schlapp, die Leistungsfähigkeit nimmt ab, viele Reisen sind nicht mehr möglich. Ein winziges Etwas, das am Anfang nicht mehr als ein Zellhaufen ist, übernimmt die Kontrolle über den Körper, die Psyche und das Leben. Das macht nicht immer Spaß. Das ist nicht immer das pure Glück. Manchmal stürzt es Frauen sogar in Depressionen. Darüber dürfen wir sprechen. Das gehört dazu. Lasst euch nicht unterkriegen, ihr (werdenden) Kugelbäuche. Wir kriegen das schon alle hin.

Kommentare: 71
  • #71

    Gini (Samstag, 11 Juli 2020 14:30)

    Endlich kann ich mal meine Gedanken teilen.
    Mir geht es genau so , toller Beitrag.
    Bin in der 8SSW und mir geht es grässlich. Ich weiß nicht ob ich mich freuen oder heulen soll.
    Bin 28 Jahre alt. Sofort Beschäftigungsverbot bekommen zwecks Gefahr am Arbeitsplatz.
    Sofort aufgehört mit dem rauchen und trinken . Und ich habe gerne geraucht nebenbei mein Wein getrunken und erzählt. Jetzt nichts mehr . Außer zu Hause und kämpfen mit der elendigen Übelkeit die sich oft über den ganzen Tag ausdehnt. Außerdem hab ich drei Hunde und ein Pferd .
    Spazieren gehen , haha alle 10 Minuten Pause da ich schlecht Luft bekomme( warum auch immer).
    Im Moment würde ich am liebsten den ganzen Tag im Bett liegen.
    Ich hoffe irgendwann kommt noch das Gefühl der Freude.
    Aber im Moment hab ich einfach nur das Gefühl das alles Schöne im Leben und das was Spaß macht zu Ende ist .

  • #70

    Lotti-karotti (Donnerstag, 09 Juli 2020 20:32)

    Ich danke dir sehr für diesen Artikel. Auch ich fühle mich so. Seit Freitag weiß ich, dass ich schwanger bin und ich fühle mich falsch. Alles fühlt sich falsch an und irgendwie nicht richtig. Ich bin die meiste Zeit des Tages totunglücklich und habe schon jetzt das Gefühl, dass mir alles entgleitet. Die vielen Frauen, die sich so sehr freuen schwanger zu sein und überglücklich sind. Ich bin es oft nicht und gerade das macht mich noch trauriger. Ich habe schon jetzt das Gefühl, durch meine Gedanken, eine schlechte Mutter zu sein. Mein Partner ist wundervoll und freut sich riesig. Ich würde diese Freude so gerne mit ihm teilen, aber leider kann ich das nicht...

  • #69

    Amandra (Donnerstag, 09 Juli 2020 13:46)

    Vielen Dank für diesen Beitrag! Ich finde mich darin sehr gut wieder. Befinde mich in der 8. Woche meiner 2. Schwangerschaft und mir geht es seit (erst!) einer Woche gar nicht gut. Ich habe keine Lust auf gar nichts, mir ist dauernd übel, Essen macht keinen Spaß, nicht Essen verstärkt die Übelkeit, das falsche Essen (oder ans falsche Essen denken) ebenfalls und ich sehe aus, als hätte ich seit Tagen nicht geschlafen. Morgens geht es meist noch, spätestens um 10 kommt aber dann die erste Müdigkeitswelle und spätestens am frühen Nachmittag kann man mich in die Tonne kloppen. Ich frage mich, wie ich das noch 4 Wochen (oder sogar länger??) durchstehen soll. Wir wünschen uns so sehr ein 2. Kind, aber durch mein Befinden stelle ich gerade irgendwie alles infrage... und hab natürlich ein furchtbar schlechtes Gewissen dabei!

  • #68

    Zwilling (Sonntag, 05 Juli 2020 16:09)

    Hallo zusammen,
    Danke für die ganzen Beiträge bis jetzt. Ich fühle so mit. Bin in der 15 SSW angekommen und bin nervlich zur Zeit einfach nur noch am weinen und hab das Gefühl und die Gedanken, ob das alles Richtig ist. Immer diese Auf und Abs der Gefühle. Man muss dazu sagen, ich hatte PCO hab Medikamente genommen und zack dann hat es nach 2 Jahren geklappt. Ein schönes Wunder. Womit wir nicht gerechnet haben. Und eigentlich totales Wunschkind. Aber ich bin von der Schwangerschaft nur noch genervt. Ewiges Zwicken in den Leisten. STÄNDIG jede Stunde auf Toilette müssen. Egal ob Tags oder Nachts. Heisshunger. Attacken
    Angst vor den körperlichen Veränderungen. Das ewige Warten auf den nächsten Termin beim Gyn. Bin in Risikoschwangerschaft eingestuft , 35 Jahre, erstes Kind. Coronavirus Krise macht einen psychisch auch fertig. Ich muss nicht arbeiten habe ein Beschäftigungsverbot, aber fühle mich oft allein, da Freunde und mein Partner ja Vollzeit arbeiten. Zudem das Gefühl,wann spüre ich das Kind richtig, wann wird es mal richtig real. Momentan fühlt sich das alles so befremdlich an. Als ob ich nicht mehr in meinem Körper bin. Klingt komisch, aber dieses Gefühl ist mal mehr mal weniger da. Da denke ich zum Teil bin ich bekloppt. Die ersten drei Monate waren ganz schlimm, Geruchsempfindlichkeit total egal ob es das Deo vom Mann ist, oder Abflüsse von Dusche, Waschbecken, Katzenfutter etc.. ich fand alles ekelig. Ständige Müdigkeit auch jetzt noch oft. Momentan geht es, aber phasenweise habe ich das Gefühl, die Geruchsempfindlichkeit kommt wieder. Meine Hebamme die ich gefunden habe, und die ich zweimal gebeten habe, um ein Gespräch, meldet sich einfach nicht. Somit hat man auch das Gefühl ,dass da kein Vertrauensverhältnis da ist. Ich wünschte mir ich könnte die Schwangerschaft entspannter sehen. Aber es geht irgendwie nicht. Vielleicht bin ich zu verkopft. Danke zumindest das hier noch mehr Schwangere so ehrlich hier schreiben. Da fühlt man sich nicht so allein. Liebe Grüße

  • #67

    Maggie (Montag, 29 Juni 2020 11:51)

    Ein toller Artikel der mal die andere Seite der so "zauberhaften" Schwangerschaft beschreibt. Bin jetzt in der 28 Woche, 36 Jahre u. ist meine Erste. Zudem habe ich Zöliakie u. darf kein Gluten essen...Verstopfung vorprogrammiert. Da fällt man ja schon in die Kategorie Risiko. Der Anfang war für mich auch ein Dauerübelkeitszustand u.so vieles was vorher das Leckereste überhaupt war, durfte nicht mal Vorstellungsweise in meinen Kopf. Da habe ich doch sehr an der Natürlichkeit einer Schwangerschaft gezweifelt. Wenn ma ab statt zunimmt u. der Kühlschrank voll bleibt macht das kein gutes Gefühl. Meine Kollegin hatte 6 Monate diese Übelkeit u. ist trotzdem glückliche Mama. Pickel u. Ekzeme kommen und gehen wie sie wollen. Und Kleidung zu finden die nicht extrem teuer ist (weil man die nicht lange braucht), gut passt u. nicht immer die bequeme Lieblingsschlapperhose ist hat mich echt viele Nerven gekostet. Ich war ständig am googeln, lesen u. recherchieren wie und was tun. Was kommt wann in welcher Woche....Gott sei Dank habe ich ganz tolle Freundinnen mit sehr unterschiedlichen Schwangerschaftsverläufen die mich da sehr geerdet haben. Auch meine entspannte Gyn hat mir viele Ängste genommen. Unseren Zustand kann man nicht pauschalisieren. Es kommt immer anders. Seit dem ich aufhöre zu lesen u. ganz nach Gefühl zu gehen legt sich die Entspannung im Kopf auch auf den Körper. Ich tuhe einfach das was ich vorher in meinem normalen Tagesablauf getan habe. Ich habe vorher viel Sport gemacht(Joggen,Tennis,Rad,Schwimmen) u. sehr schnell gemerkt, das mein Körper das nicht schafft. Gut, dann halt nur flottes spazieren u.gemütliches schwimmen. Der Effekt ist der selbe. Das Herz schlägt bis zum Hals u. das japsen ist weithin hörbar. Da es mir danach gut geht mache ich es weiter. Espresso trinke ich auch wieder 1-2mal die Woche. Esse viel Käse, weil ich ihn liebe u.ich mega Appetit drauf habe. Oder ein Steak medium weil es einfach lecker ist. Alkohol u. co ist natürlich tabu. Die Empfehlungen für das Verhalten in der Schwangerschaft machen oft einen Spießrutenlauf mit sehr wenig Spaß daraus. Aber dieses permanente auserirdische Gefühl bekommt uns Mamas nicht und dem Baby schon gar nicht. Ihr solltet einfach ausprobieren was euch gut tut u. euch nicht zu sehr verbiegen. Sonst ist diese Zeit nur mit negativem Verbunden. Eine Freundin von mir ist Hebamme u. war z.B. bis vor der Geburt ständig in der Sauna...weil sie eh oft da war u. es ihr gut tat. Die Andere hat sogar Sushi gegessen, viel Cola getrunken u. jeglichen Käse verzehrt (egal wie verarbeitet) weil sie es liebte. Alle sind gesund und entspannte Erstlingsmamas. Das hat mir sehr gezeigt das das Bauchgefühl wichtiger ist als diese ganzen Verbote. Natürlich hat jeder sicher extra Faktoren die da noch mit rein spielen, ich will hier keinen zu Abenteuerlichen Sachen anregen. Ich bin selbst sehr überrascht was das alles mit dem Körper u. der Gefühlswelt anstellt aber weiß auch mittlerweile ganz gut die Signale vom Körper oder Baby zu deuten wenn es zu viel war. Wir sind gestern von einem Österreichurlaub wieder gekommen (ich war natürlich sehr skeptisch u. hatte keine Lust ständig aufs Klo zu müssen u.den Anderen ein Klotz am Bein zu sein...). Im Endeffekt bin ich froh, mutig dabeigewesen zu sein. Natürlich habe ich viel Freundschaft mit Bänken geschlossen , die man als guter Wanderer eher meidet ;). Aber ich hatte viel Spaß beim kürzer treten für das Baby u. trotzdem mal raus kommen. Mein Mann war später allein wandern u. ich mit Stieftochter gemütlich am Hotelpool. Abends haben wir uns alle glücklich wieder gesehen u. keiner musste auf etwas verzichten. Nebenbei erwähnt ist Österreich ein fantastisches Urlaubsziel für Schwangere...überall tolle, kostenlose Toiletten...da war ich positiv überrascht!
    Wenn ihr Freunde habt die euren Zustand nicht verstehen u. keinerlei Verständnis zeigen, sind es sehr schlechte Freunde auf die man eher verzichten sollte. Mein Mann musste auch erst lernen das ich tatsächlich um Hilfe bitte u. das kein Scherz ist und das man trotzdem keine Krankheit hat. Da müssen (bei Anfängern) beide erst hineinwachsen.
    Hautprobleme sind schwer zu ändern. Da ich kein Makeup benutze besonders ärgerlich, aber da es vom ärgern auch nicht weggeht akzeptiere ich es einfach. Wegen überdimensionaler Sommersprossen usw. nicht in die Sonne zu gehen müsst ihr entscheiden. Ich liebe Sonne u. den Garten u. das tut der Seele gut. Wenn sich beim buddeln Rückenschmerzen einstellen mache ich einfach Pause.
    Eigentlich wollte ich garnicht so viel schreiben, aber ich mache euch Mut zu Entspanntheit u. aufs Bauchgefühl hören. Hab noch einen guten Satz meiner Gyn: Das Baby macht sich schon Platz u. der Körper wird euch schon zeigen was er braucht u. wenn es zuviel war!

  • #66

    Marina (Samstag, 20 Juni 2020 20:59)

    Es ist zumindest beruhigend, dass es anderen auch so geht. Ich bin in der 22. Woche, zumindesr sind Übelkeit und Verdauungsprobleme vorbei. Aber: in Umstandsmode sehe ich unförmig und fett aus, mein Busen nimmt Dimensionen an, dass ich keine passenden BHs mehr finde, ich habe am GANZEN Körper Schwangerschaftsakne. Ich freue mich sehr auf das Baby, aber schwanger sein ist so naja. Außerdem bin ich mir noch immer nicht sicher, ob ich wirklich Kindsbewegungen oder doch nur Darmbewegungen spüre. Und machen darf man gefühlt auch gar nichts mehr. Gartenarbeit? Nicht so lange gebückt bleiben. Wände Streichen? Aber die Dämpfe sind schädlich. Einkaufen gehen? Aber nicht so schwer heben. Entspannen im Whirlpool? Aber die Bakterien, und außerdem kein zu heißes Wasser. Dann nur auf der Liege relaxen? Nein, direkte Sonne meiden. Es ist echt zum verzweifeln... Aber denkt dran: es geht wieder vorbei, durchhalten!

  • #65

    Andrea (Mittwoch, 17 Juni 2020 15:03)

    Das stimmt wirklich!
    Ich bin in der 10. SSW mit meinem dritten Kind und leide seit zweieinhalb Wochen an einer Depression. Das ist jeden Tag einfach nur die Hölle! Irgendwie schaffe ich es die Tage rumzukriegen, aber alles ist soooo anstrengend. Ich hoffe so sehr dass ich bald wieder normal leben kann!!!

  • #64

    Jill (Montag, 15 Juni 2020 19:04)

    Vielen Dank für deine offenen Worte. Du sprichst mir, die ich hier gerade mit starker Übelkeit weisend auf der Couch sitze aus der Seele. DANKE

  • #63

    Kugelfisch (Freitag, 12 Juni 2020 21:37)

    Danke für so viel Offenheit und ehrliche Worte.
    bei mir ist es gerade Woche 13 und ich leide, ich kann dieses ganzen geschönten Quatsch irgendwie nicht mehr ertsgen und fühle mich nachdem ich deine Geschichte gelesen hab verstanden und weniger allein.

  • #62

    Tanja (Freitag, 29 Mai 2020 12:51)

    Heute ist ein schlechter Tag.. also eigtl ist seit 6+2 bis auf 2 Tage, an denen ich tatsächlich halbwegs normal leben konnte jeder Tag ein schlechter Tag..!!
    Ich bin heute bei 10+1 angekommen und ich hasse diese ganzen bescheuerten Seite zum Thema "Was passiert in der 11.Woche?" Überall steht, juhuuu sie können sich freuen die Übelkeit etc lässt langsam nach. Ich habe vorhin direkt das dringende Bedürfnis gehabt das unbedingt meiner Toilettenschüssel erzählen zu müssen...!! Ich kann einfach nicht mehr. Ich bin das 3. Mal schwanger und mir war jedes Mal in den 1. drei Monaten schlecht, aber es hat NIE diese Dimensionen erreicht...!!! Bei meiner Tochter konnte ich lange nichts außer Laugenstangen und Apfel Essen.. alles andere war bäh, dauernd war mir übel, aber übergeben musste ich mich tatsächlich nur 1x nach dem Zähneputzen...
    Bei meinem Sohn war mir auch viel schlecht, ich habe dauerhaft Bonbons gelutscht das hat halbwegs geholfen... ich konnte trotzdem irgendwie und mit viel Anstrengung den Tag meistern.. übergeben musste ich mich einmal nach dem Essen..! Dieses Mal spielt sich das Thema Übelkeit in völlig anderen Dimensionen ab.. seit 6+2 bin ich komplett ans Bett gefesselt, in der 7. und 8. Woche war mir dazu noch dauernd schwindelig... es war furchtbar...!! Meine Tochter hat neulich total begeistert am Telefon der Oma erzählt "Mama hat heute mit uns am Tisch gegessen".. das sagt doch eigtl schon alles. In der 9. Woche hatte ich das Gefühl es pendelt sich wieder etwas mehr ein.. mir war immer noch dauerhaft schlecht, alle drei Tage stand es nicht nur Oberkante Unterlippe sondern kam auch raus..., aber ich konnte Mal eine Stunde im Wohnzimmer sitzen oder im Garten, ich hab es geschafft ein Buch vorzulesen oder mich mit meinem Mann zu unterhalten... aber seit Anfang der 10.ssw ist es einfach wieder nur grauenvoll... ich hasse den Moment, wenn die Nacht vorbei ist und der Tag anfängt und ich fiebere auf den Moment hin wo es Abend wird und ich weiß ich kann eine ganze Nacht im Dunkeln liegen und schlafen und muss ein paar Stunden nicht mitbekommen wie es mir geht und wie nutzlos ich eigtl gerade bin...!!
    Ich fühl mich meinem Mann gegenüber so schlecht, der durch Corona seinen Job verloren hat und eigtl dringend Bewerbungen schreiben müsste.. aber wie? Wie soll er überhaupt arbeiten gehen... ich hab ja nichtmal die Kraft am Tisch zu sitzen fürs Essen. Ich vermisse mein Kinder so sehr... und ich erwische mich so oft bei dem Gedanken, hätte ich gewusst wie schlimm es diesmal wird, hätte ich niemals diese Entscheidung getroffen. Das Schlimmste ich nicht zu wissen wie lange das noch so geht... zwei Wochen und dann ist es von heute auf Morgen wie durch Zauberhand weg?? Daran glaube ich gerade einfach nicht.. oder bis zur Geburt??? Also noch 7 Monate?? Wie soll das gehen? Wie soll mein Mann wieder arbeiten, wie sollen mein Kinder so lange ohne mich auskommen, wie soll das alles einfach klappen...! Ich war noch nie die strahlende, überglückliche Schwangere, die am Liebsten für immer Schwanger geblieben wäre... aber dieses Mal topt einfach alles..!! Ich kann mich ja nicht einmal daran orientieren, dass die letzten Schwangerschaften die Übelkeit nach 12-14 Wochen weg war, denn es war ja nie so schlimm.. bedeutet das jetzt ich muss bis zur Geburt damit "leben" oder eben auch nicht leben.. denn derzeit lebe ich ja eigtl nicht, ich existiere und hoffe es geht endlich vorbei.. aber das tut es einfach nicht. Es ist ja sogar nochmal schlimmer geworden und ich habe schon Nausema und Vomex vom Arzt verschrieben bekommen.
    Ich freu mich wirklich auf den kleinen Wurm und hoffe er bleibt schön bei mir und kommt gesund auf die Welt, aber gerade bin ich einfach nur tottraurig, dass es mir nicht vergönnt ist glücklich schwanger zu sein... dass ich nicht das Recht habe meine letzte Schwangerschaft zu genießen... und das ich nicht weiß wie lange dieser Horror noch geht...! Ich hoffe es ist in 3 Wochen schon anders und diese Phase ist einfach nur eine böse Erinnerung... Ich hoffe ich muss nicht bis zur Entbindung spucken und im Bett liegen ohne Kraft für irgendwas... aber ich weiß es nicht und dass diese Möglichkeit auch existiert macht mich einfach nur fertig...!!!

  • #61

    anita (Dienstag, 26 Mai 2020 17:46)

    Ich möchte die Welt über Doktor Mutaba, den großen Zauberwirker, informieren, der meinen Mann zu mir zurückgebracht hat, als ich dachte, alle Hoffnung sei verloren. Doktor Mutaba benutzte seinen mächtigen Zauber, um ein Lächeln auf mein Gesicht zu zaubern, indem er meinen Mann mit seinem Zauber zurückbrachte. Zuerst dachte ich, ich träume, als mein Mann auf seinen Knien zu mir zurückkam und mich bat, ihm zu vergeben und ihn wieder und sogar anzunehmen seitdem liebt er mich mehr als ich jemals erwartet hatte, also habe ich mir selbst geschworen, dass ich die Welt über Doktor Mutaba informieren werde, weil er ein Gott auf Erden ist. Haben Sie Probleme in Ihrer Beziehung, hat sich Ihr Partner von Ihnen getrennt und Sie lieben ihn immer noch und wollen ihn zurück? Haben Sie Probleme mit Ihrer Finanzierung oder brauchen Sie Hilfe jeglicher Art? Wenden Sie sich noch heute an Doktor Mutaba, damit ich Ihnen 100% ige Garantie dafür gebe Er wird dir genauso helfen, wie er mir geholfen hat. Die E-Mail von Doktor Mutaba lautet greatmutaba@yahoo.com

  • #60

    Tam (Samstag, 23 Mai 2020 23:15)

    Hallo zusammen,

    Bin ich froh dass ich diesen Beitrag gefunden habe. Ich bin in der SSW 12 und habe gerade meinen gefühlt 1.000sten Nervenzusammenbruch hinter mich gebracht. Ich bin 24 Jahre alt, meinen Freunden erklären dass mir spazieren gehen zu anstrengend ist? Nach einer Stunde beim ‚Shopping‘ sagen dass mir die Füße weh tun und ich mich jetzt erstmal zuhause ausruhen muss? Ganz abgesehen davon wie schwer es mir überhaupt fällt morgens bzw. Mittags/Nachmittags das Haus zu verlassen. Heute musste ich mich übergeben weil mir jemand mit zu stärken Parfum entgegen kam, wenn ich in der Stadt etwas esse (was ich jetzt nicht mehr tue) muss ich 10 Minuten später beten dass ein Klo in der Nähe ist, weil ich so Durchfall bekomme dass mir der ganze Körper weh tut und es am Ende und oben gleichzeitig rauskommt - ich weiß das hört sich eklig an, es ist schrecklich! Tag für Tag passiert mir das momentan, meistens weine ich dabei weil es solche Schmerzen sind. Mit dem Baby ist alles in Ordnung, Gott sei Dank. Aber ich drehe langsam durch, ich muss meine Wohnung aussortieren und Platz schaffen, dabei schaffe ich es nicht mal sie sauber zu halten und mein Geschirr zu spülen, ich kann einfach nicht so ‚lange‘ zu stehen geht im Moment einfach nicht. Wenn ich dann alleine auf der Couch liege weil mein Freund noch nicht bei mir wohnt überkommt mich dann die Einsamkeit und ich hasse mich dafür dass ich die wenige Zeit die ich wirklich noch für mich alleine habe bis das Baby kommt nicht genießen kann. Ich bete dass das bald aufhört, ich kann nicht mehr

  • #59

    Claudia (Samstag, 23 Mai 2020 18:07)

    Danke für diesen tollen Beitrag. Ich dachte schon ich bin nicht normal. Bin jetzt in der 8 SSW und seit 2 Wochen auf dem absoluten Tiefpunkt in meinem Leben. Ich weiß nicht mehr weiter, ich bin den ganzen Tag still, weil mich sogar reden anstrengt, ich schaffe zu Hause nichts, ich habe keine Freude! Ich fühle mich als hätte ich Depressionen. Wo sind die Hormonschwankungen von denen alle sprechen? Bei mir gibt es keine Schwankungen. Ich freue mich einfach gar nicht. Ich bin so fertig. Wenn ich weine dann schluchzte ich aus tiefstem Herzen als sei jemand gestorben. Ich kann meinen Freund nicht mehr riechen, dann diese Übelkeit von morgens bis Abends!! Bin ganz ehrlich...habe auch schon über Abbruch nachgedacht, weil ich mich einfach will dass es aufhört. Sich fremd im eigenen Körper fühlen. Ich kann nichtmal meinem Freund erklären was mit mir los ist. Andere glückliche schwangere auf insta kann ich gar nicht sehen. Ich hoffe es geht auch irgendwann wieder bergauf. Ich wünsche mir mehr solcher Beiträge! Danke dafür und ich wünsche allen es so gut ws geht durchzustehen. Fühlt euch gedrückt!

  • #58

    Sarina (Sonntag, 17 Mai 2020 01:12)

    Hallo =)

    Einfach nur Danke! Habe das Gefühl, Feminismus hört bei der Schwangerschaft auf. Wir sollen doch bitte alle strahlen, uns freuen, gut aussehen,... und am besten noch alles auf Insta posten. *kotz* Erkenne mich in fast allem wieder. Liege fast nur im Bett, sobald ich aufstehe, noch mehr Übelkeit. Gerüche... kann ich viele gar nicht ertragen: Seifen, Duschgele, Shampoos, gewaschene Wäsche,... . Empfehle nebenbei parfümfreie Sachen. ;) Entweder ich habe Hunger und mir ist deshalb übel oder mir ist übel vom Essen oder oder. Wie ich es mache, ist es nix. Und Corona gibt mir den Rest, bzw. das, was es aus unserer Gesellschaft macht. Habe keine Angst, das zu bekommen, eher davor, noch verrückt zu werden. Meine Psyche leidet enorm und ich war schon kurz davor, mich für nen Abbruch zu entscheiden. Körperlich so kaputt plus meine Stimmung, dazu vermehrte Arztbesuche aus mehreren Gründen und risikoschwanger bin ich auch noch. Ja, ist nur ein Wort, dennoch nervt es mich und ist halt "da". Alles Gute Euch allen!!!

  • #57

    Anne (Sonntag, 10 Mai 2020 20:06)

    Du sprichst mir aus der Seele.
    Meine zweite Schwangerschaft. Schon bei der ersten war mir so schlecht, dass ich das nie wieder mitmachen wollte. Dann wurde der Kinderwunsch immer stärker. Jetzt SSW 14. Ich übergebe mich ständig, bin unendlich müde und muss viel heulen. Ich habe so ein schlechtes Gewissen gegenüber meiner kleinen Tochter, meinem Mann, der so viel übernehmen muss und dem Ungeborenen.
    Wünsche uns allen, dass es besser wird und die Freude überwiegt.

  • #56

    Mia (Donnerstag, 07 Mai 2020 22:54)

    Super Artikel. Ich bin mit meinem zweiten absolut gewünschten Kind schwanger 13.Woche. Durch PCO-Syndrom war nicht so ganz klar ob wir überhaupt natürlich schwanger werden und tada es hat geklappt und nun bin ich völlig genervt von der Situation. Ich erbreche mich ziemlich genau seit der Einnistung (hatte die letzten Monate meinen Zyklus gut im Blick) Seit dieser Woche auch noch Sodbrennen und ein Pubertier dass Unterstützung bei Unmengen an Schulaufgaben braucht. Es ist zum heulen und zum Depressionen kriegen und im Moment bin ich um jede Schwangere froh der es genauso geht wie mir. Ich finde man lässt uns schon sehr im Regen stehen im Moment. Auf uns die wir jetzt Schwanger sind und auf alle Frauen die während der Flucht aus der Heimat oder in den ärmsten Regionen ihre Kinder bekommen und bekommen haben. Vor denen allen habe ich den größten Respekt.

  • #55

    Tinkerbell (Donnerstag, 07 Mai 2020 19:25)

    So wahre Worte��
    Die ist meine dritte Kugelrunde,
    Aber diese hier kann ich einfach nicht Genießen, alles ist blöd, ich heule und heule nur noch... fühle mich wie ausgelutscht.
    Es sind teilweise Ängste, wie „Versagen, Überforderung „ zum anderen die aktuelle Situation...
    Ich bin grade mal in der 10+3 trage aber jetzt schon 2-3 Nummern größer, danke einer dazu gekommenen Schilddrüsen Unterfunktion �
    Schön fühle ich mich nicht, eher seh ich mich wie ein Hippo vor dem Spiegel, dabei hat grade erst alles angefangen... und wenn es nicht genug ist... Übelkeit Tag und Nacht, und dann müde müde müde... und 2 Kids die Beschäftigt werden wollen / müssen weil die Kita zu ist �

  • #54

    Paula (Mittwoch, 06 Mai 2020 20:11)

    DANKE

  • #53

    Mary (Mittwoch, 06 Mai 2020 09:34)

    Danke für diesen Beitrag. Es ist so schön zu hören dass es anderen werdenden Müttern auch so geht. Ich bin aktuell mit dem 4. Kind schwanger 9 SSW. Durch Corona die anderen natürlich zuhause. Und mir geht es so schlecht wie nie. Dauer Übelkeit, Selbstzweifel ( obwohl wir uns bewusst für ein 4. Kind entschieden haben) traurig so Perspektivenlos irgendwie.... Ich hoffe es geht mir bald besser. Auch ich habe an Abbruch gedacht... Schäme mich für solche Gedanken, da es ja ein wunschkind ist...

  • #52

    Minnalouis (Freitag, 17 April 2020 20:11)

    Eine Riesengroßes Dankeschön für deinen Beitrag, ich konnte mich in vielem wiederfinden und es geht mir dank deines Beitrages viel besser! Ich bin ab morgen in der 28. Ssw und so langsam wird es körperlich nur noch anstrengend... ich bin dankbar nicht allein zu sein und meinen tollen Mann an meiner Seite zu haben der diese Tage mit mir zusammen erträgt und sein bestes gibt, mich zu unterstützen wo es geht. Und Dankbar das ich nicht gestört bin, wegen Schwankungen & den Hormonen etc!
    Es ist meine erste Ss Und es ist alles dabei.... auf und abs, Glück und Sorgen und noch mehr:
    Pandemie und Massenhysterie, Glückwunsch...Gut zu wissen das es vorüber geht! Ich denke an alle lieben Schwangeren die in dieser Zeit auch schwanger sein müssen und in ihrer Bewegungsfreiheit noch einmal mehr beschnitten werden als körperlich von der SS. Ihr macht das super! Wir schaffen das & dürfen uns so fühlen.

    Liebe Grüße und danke an euch.

  • #51

    Nadine (Donnerstag, 16 April 2020 23:24)

    Vielen lieben Dank für deinen Artikel.
    Du sprichst mir aus der Seele.
    Jeden Tag ein anderes Wehwehchen.
    Wenn es nicht mehr die Übelkeit ist, dann die bösen Hormone.
    Oder doch die Blähungen, die Kurzatmigkeit bei geringer Belastung und das Gefühl sich hässlich zu fühlen, weil die Pickel weiter sprießen und die Haare dauerfettig sind...
    Am Schlimmsten spinnen zur Zeit meine Hormone. Ich bin aktuell noch in der 13 ssw und mein Geruchssinn macht mich fertig. Die schlimmste Abneigung ist der frische Duft von gewaschener Wäsche. Vorallem der Wäsche, die mein Partner trägt.
    Ich liebte vor der SS seinen Geruch. Ein so wichtiger Punkt in der Beziehung. Es machte ihn so sexy. Und nun, könnte ich leider wegrennen, weil sein Geruch mich anwidert.
    Ich zweifel aktuell sogar an den Gefühlen und versuche herauszufinden, ob dies auch wirklich während, oder spätestens nach der SS rückläufig sein wird.
    Ich hoffe so sehr, denn den Mann, den ich über alles liebe, der mein perfektes Gegenstück ist, den kann ich aktuell nicht so lieben, wie ich es mir wünsche, weil die verdammten SS Hormone einen Strich durch die Rechnung machten. In dem Sinne setze ich alle Hoffnung ins zweite Trimester. Da soll ja bekanntlich alles besser und einfacher werden.

  • #50

    Betti (Donnerstag, 16 April 2020)

    Ich danke dir sehr für diesen Text. Ich bin jetzt in der 15ssw, bin noch relativ jung und zurzeit wirklich am verzweifeln. Ich bin andauernd nur noch am weinen, mein Freund und ich haben uns auch ständig in den Haaren, weil er so viel arbeitet und mir Zuhause einfach nur die Decke auf den Kopf fällt. Ich habe so oft in letzter Zeit den Gedanken,alles iwie zu beenden. Aber dann ist doch wieder die Freude da. Ich bin einfach verwirrt, wegen dem ganzen geheule, dann ständig ein anderes Weh Wehchen und dann kommt doch der Gedanke, in paar Monaten hast du ein kleines Wesen in deinem Arm, welches dich vermutlich all dies vergessen lässt. Aber was ist bis zu diesem Zeitpunkt. Wird es noch schlimmer oder kommt bald auch bei mir die Euphorie.

  • #49

    Julia (Donnerstag, 09 April 2020 11:05)

    Danke für deinen Text. Hab mir schon gedacht, ich bin komisch.
    Haben jetzt fast 4 Jahre "gebastelt", nun bin in der 9. SSW und finds echt mühsam. Dank der Pandemie, darf ich jetzt nicht arbeiten (mein Job baut mich sehr auf), mein Freund aber schon und das nicht zu wenig. Deshalb fühle ich mich schon ziemlich einsam. Dauernd bin ich müde, am heulen und alles zwickt. Und nicht mal Prosecco und eine Zigarette darf ich mir gönnen. Ich freu mich zwar, aber auf das Dauerglück muss ich wohl noch warten.

  • #48

    Vulpes (Dienstag, 07 April 2020 21:47)

    Vielen vielen Dank für diesen Beitrag. Nachdem wir über ein halbes Jahr das Thema Familie ja nein hin und her gewälzt haben, beschloss ich etwas zu warten - nur dass es zu dem Zeitpunkt bereits passiert ist. Und so kann ich die drei positiven Tests angucken und nur noch weinen - eigentlich passt alles - der Partner, der Moment (32),die Wohnung. Aber diese Angst, diese fiesen Gefühle seit mehren Tagen brachten mich an den Punkt über einen Abbruch zu denken - aus angst dem nicht gewachsen zu sein, aus Angst keine Freude zu empfinden, ungeeignet zu sein... Es ist so eine enorme Erleichterung zu sehen dass nicht alle sofort überglücklich, zuversichtlich und stolz sind.

  • #47

    Sevo (Sonntag, 05 April 2020 03:57)

    Hey, danke das du es mir nochmal erklärt hast, das gute an meiner jetzigen Ss ist das ich ein ,,mir ist alles scheiß egal gefühl" aufgebaut habe, dass wenn mein Mann wieder für irgendwas meckert, ich jaja jaja sage und weiter gehe. Auf der anderen Seite ist es so das auch egal wie oft oder wie viel mir alles so scheiß egal ist ich auch Momente habe wo ich einfach nur explodiere kann, ich bin dann direkt gereizt, antworte aggressiv und fange irgendwann an zu weinen. Verzicht auf essen ist bei mir nie ein Problem gewesen.
    Als meine Mutter schwanger für mich war ( hat mir mein Vater erzählt) hat sie ab und an mal wein getrunken weil sie Lust drauf hatte oder mal Shisha geraucht hat. Meine Mutter meinte solange Gott es bestimmt hat das es ein gesundes Kind zu Welt kommen wird dann ist es scheiss egal was du isst oder trinkst. Trzdm bin ich gesund.

    Ich hoffe das alles mit den Hormonen hat sein Ende weil ich dieses Kind echt möchte, ich möchte nicht noch einen Aport.

    Danke das ihr es gelesen habt ♡
    LG Sevo

  • #46

    Nicole (Donnerstag, 02 April 2020 18:36)

    Vielen Dank für deine Worte ! Genauso geht es mir eben auch . Ich fühle mich schrecklich ! Allerdings ist das meine dritte Schwangerschaft. Ich bin in der 9. Woche , kann wegen der Pandemie nicht richtig raus , habe die anderen beiden Kinder zuhause und bin einfach nur genervt , traurig und antriebslos....... ich mag die Zeit gern etwas vordrehen . Zum Glück habe ich einen tollen Mann an meiner Seite ♥️

  • #45

    Nele (Donnerstag, 26 März 2020 11:35)

    Ich liebe deinen Artikel! Danke! Du sprichst genau das aus, was ich die ganze Zeit denke und fühle. Ich bin in der 21. Woche und erlebe genau diese Aufs und Abs! Endlich sagt es mal jemand. Man wird ja beinahe schief angeschaut, wenn man mal sagt, dass Schwangerschaft jetzt nicht sooo toll ist, wie immer behauptet wird. Ich hasse Hormone und fühle mich so fremdgesteuert und lahm wie noch nie zuvor. Das halte ich nur wegen meinem tollen Mann und für die Kleine aus. Denn auf sie freut man sich ja trotz allem sehr! :)

  • #44

    Holly (Freitag, 13 März 2020 20:19)

    Vielen vielen Dank für deine Worte!!! Ich hab mich so wiedergefunden!! Alle denken man ist ab dem Schwangerschaftstest nur noch dauerhappy. Mich nervt momentan alles und jeder. Vor allem die permanente Fragerei wie es mir geht? Am liebsten würde ich mich den ganzen Tag im Bett verstecken. Aber naja das wird auch wieder anders. Hormone sind echte Plagegeister!!!

  • #43

    VK (Sonntag, 08 März 2020 15:02)

    Danke für diese Worte! Ich komme gerade von einem Familien Wochenende an der Ostsee.. Bin die Tür rein und fing einfach an zu heulen! Hab die ganze Autofahrt über genau diese Gedanken gehabt.. Ich will nicht schwanger sein hab alles in Frage gestellt und fühle mich einfach richtig doof.. Ich hoffe dieses ganze durcheinander legt sich bald! Diese Worte beruhigen mich doch aber dann ein wenig und tun iwie gut. Schön das es Frauen gibt die offen darüber sprechen und dazu stehen!

  • #42

    JD (Sonntag, 23 Februar 2020 22:24)

    Danke für diesen tollen Beitrag.
    Echt toll geschrieben.
    Mir geht es auch so.

  • #41

    MAMA (Donnerstag, 20 Februar 2020 21:02)

    Danke danke für diesen Beitrag! Und ja, lasst uns doch ehrlich miteinander sein. Nicht nur in der Schwangerschaft, nein, auch nachher auf den Spielplätzen und in den Cafés. Lasst uns unsere perfekt lächelnden Muttermasken ablegen, die jede andere Mutter in die Selbstkrise bringt. Wieso schafft die das und wieso ich nicht? Ich bin bereits mit dem 3. Kind schwanger und jetzt Achtung- hatte nach meinen letzten beiden eine heftige postpartale Depression. Bereits jetzt fühle ich wieder Gefühlskarussell und ich frage mich, wie kann man so bescheuert sein, das alles zu wiederholen? Ich muss dazu noch sagen, ich bin Pädagogin und leite sonst 24 Kinder mit einem Klacks. Und dann passiert ausgerechnet mir das mit nur 1 Kind! Viele in meinem Umfeld werden wohl die Hände verwerfen, wenn die Katze dann aus dem Sack gelassen wird. Und ehrlich gesagt, tue ich das momentan auch. Doch dann schauen mich zwei Augenpaare von meinen Grossen an, Küsse werden mir aufgedrückt und ich werde MAMA genannt. Dann weiss ich, für was ich das alles durchstehe. Ich habe das Privileg dem grössten Wunder auf unserer Erde beizuwohnen. Mitzuerleben, wie aus einem Zellhaufen ein funktionierender Mensch wird. Und ich darf dieses Geschenk grossziehen. Exklusiv seine ersten Schritte sehen, die ersten Worte hören, ... und es mit Liebe beschenken. Und Gott sei Dank muss ich in dem allem nicht perfekt sein und darf auch einfach nur Mensch sein und Fehler machen.

  • #40

    Iz (Sonntag, 09 Februar 2020 21:04)

    Vielen Dank für diese Worte! Es tut so gut zu lesen dass man trotzdem "normal" ist, auch wenn man sich den bescheuerten Glow bestenfalls draufschminken kann und es einem auch dann hundeelend gehen kann wenn man nicht 24/7 spuckt.

    Ich freue mich mega über meine Schwangerschaft, aber ich finde schwanger sein wirklich scheußlich.
    Bin nun am Anfang der 15. ssw und von dem hochgelobten "im zweiten Trimester wird alles besser" ist noch nichts in Sicht. Naja ... Danke fürs mit machen und die ehrlichen Worte.

  • #39

    Chris (Mittwoch, 05 Februar 2020 16:21)

    Danke für den Text! Ich gehöre zu den Frauen die nicht gerne schwanger sind und kann es absolut nicht verstehen wieso es immer wieder als ach so wundervolle Zeit beschrieben wird. Alle zwei Wochen tut was anderes weh, hab jetzt eine knorpelaufweichung im Becken und kann nur mit starken Schmerzen gehen. Arzt meint nur kann vorkommen da muss ich jetzt die Zähne zusammen beißen, danke dafür. 8h arbeiten soll ich natürlich trotzdem, danach kann ich dann nur noch schlafen schlafen schlafen aber hey ist ja alles normal.

  • #38

    Mel B. (Sonntag, 19 Januar 2020 14:21)

    Großartig geschrieben!!!����

  • #37

    T-Dora (Dienstag, 31 Dezember 2019 18:26)

    Wie „schön“, dass es offenbar vielen anderen genau so ergeht wie mir. Bin erst in der 9. SSW und schon am Ende mit den Nerven. Auf der einen (wenn auch nüchternen) Seite dankbar, dass es sofort geklappt hat (bin 35) und bis jetzt offenbar alles gut ist, auf der anderen Seite total frustriert, traurig und gereizt. Habe auf nichts Lust und kann einfach keine Freude aufbringen. Auch nicht für vermeintlich schöne Dinge, wie einen Wellness-Urlaub, weil ich mich jetzt schon in meinem Körper unwohl fühle (Blähbauch, Wassereinlagerungen) und genau genommen nur ne Runde im Pool drehen kann, weil mich alles andere (Sauna, Dampfsauna) zum Brechen bringt und der Whirlpool zu dreckig ist (erhöhte Infektionsgefahr). Ski fahren kann ich auch nicht, obwohl Bewegung gut tun würde, die stumpfen Spazierhänge öden mich an und heute Abend nicht mal ein kleines Glas zum Anstoßen auf das neue Jahr. Ich frage mich von Tag zu Tag, wie ich das über neun Monate aushalten soll, ohne völlig depressiv zu werden, zumal die Hormone alleine ja bereits zu 75% schuld an meinem Unmut sind. Wenn ich könnte, hätte ich jetzt meinetwegen direkt Vierlinge, aber der Weg dahin ist so fies, belastend, freudlos und entbehrend :-( Ich wäre so gerne etwas entspannter und glücklicher - alleine meinem Mann zu liebe - weiß jedoch nicht, WIE.

  • #36

    Mel (Montag, 30 Dezember 2019 02:13)

    Über diesen Beitrag habe ich mich sehr gefreut. Vielleicht hätte ich vor Erleichterung geweint, wenn mich meine Schwangerschaft nicht so gefühlsmäßig runtergefahren hätte... Aber durch das unkontrollierte Geheule bin ich sowieso oft ausgetrocknet oder taub wegen meiner Übermüdung.
    Außerdem ist es besser, dass ich mich nicht richtig richtig freue! Sonst würde ich als jemand dastehen, die verzweifelt versucht, obwohl bereits im 4. Monat, dieses Schwangerschafts"tief" einer Anderen zu wünschen. Das wäre herzlos, weil niemand so fühlen soll, kann, darf. Weil eine Frau natürlich keine gute Mutter sein kann, wenn sie die Schwangerschaft nicht "genießt". Dabei ist es so spaßig außenvor zu sein, weil du so unglaublich müde ist. Meine unglaubliche Fähigkeit die Luft zum Stinken, aber keine vernünftige Darmentleerung zu Stande zu bringen - ein Genuss! Mein Sodbrennen, Übelkeit genießen, während ich natürlich weiterhin arbeiten gehe.
    Genießen.
    Genieß die Schwangerschaft.
    Okay.
    ... Nein, eigentlich nicht okay. Schwangerschaft funktioniert für mich nicht. Ich möchte Mama werden, ich möchte das Baby. Aber ich möchte keine schmerzhafte Schwangerschaft, wo mir alle ungebetene Ratschläge geben. Von der Geburt mal ganz abgesehen. Ich will die ganze Zeit nicht unendliche Angst haben, dass ich bei dem neuen Erdling so viel falsch mache, dass es unglücklich wird und vielleicht sogar anderen schadet. Ich liebe das Baby jetzt. Obwohl ich es nur beim Ultraschall sehe. Ich möchte das alles gut wird... aber es hilft mir nicht, wenn alle sagen, dass alles normal ist. Dass ich halt schwanger bin.
    Ich möchte auch mal Verständnis. Aber auch nicht, dass irgendjemand sowas durchmacht wie ich.
    Eigentlich wollte ich nur sagen, dass ich mich über diesen Beitrag gefreut habe.

    Vielleicht hilft reden jemanden so wie mir? Ehrlichkeit? Auch wenn jemand anders empfindet als ich - ich würde gerne "zuhören", wenn jemand das auch mal bei mir machen kann, ohne mich mit leerem blick anzusehen, stumm zu werden oder schlimmer noch: mir unterstellen, dass ich sauer auf mein Kind bin und es "schuld" wäre.

    Falls es okay ist hier eine leere WhatsApp Gruppe:
    https://chat.whatsapp.com/JZ5VYMFchkE51sLfHyuuEN
    Wenn nicht, bitte löschen!

  • #35

    Trisha (Donnerstag, 19 Dezember 2019 18:37)

    Hallo!
    Ich war eigentlich immer ein Gegner von Foren - doch nach diesem wunderbaren Artikel möchte ich unbedingt meine Situation anbringen:
    Ich bin 36 Jahre alt und in der 8. Woche schwanger. Vor 2.5 Monaten habe ich mein komplettes Leben ( Wohnung, Einrichtung, Job) aufgegeben weil es immer mein Traum war in Frankreich zu leben und zu arbeiten. Zusätzlich hatte ich eine Art Fernbeziehung ( seit langem sehr kompliziert) der ich gerne eine etwas angenäherte Chance geben wollte. Also 2 Fliegen mit einer Klatsche.
    Jetzt bin ich schwanger und weiss nicht wohin mit allem was grad in mir passiert.
    Es war ein Schock zu Beginn aber es kam für mich nie in Frage es wegzumachen. Wer den Fun hat und die Risk trägt muss auch mit den Konsequenzen umgehen können.
    Jedoch fühle ich mich einfach nur mies.
    Ich habe auf nichts Lust - Arbeiten ist mir viel zu anstrengend - ich bin noch gereizter als früher - mir ist sowas von kotzschlecht den ganzen Tag dass ich weder essen noch trinken mag - ich könnte den ganzen Tag heulen und stelle mir wohl zu oft die Frage ob das schon gut ist für mich. Die Fernbeziehung habe ich beendet und jetzt steh ich auch noch allein da - ohne Wohnung zu Hause - ohne Job - ohne Perspektive.
    Wie soll denn so eine Schwangerschaft bitte schön sein? Permanente Zweifel und Ängste in mir und ich weiss nicht mehr wohin mit dem allem....
    Danke für ein paar aufbauende Worte - würd mich sehr freuen!

  • #34

    Mitch (Samstag, 30 November 2019 09:39)

    Dein Beitrag, eine absolute Erleichterung. Er wischt das schlechte Gewissen über all das bereuen über die Situation weg und gibt Mut, auch dafür mal einen Raum zu lassen.

  • #33

    Stef (Freitag, 29 November 2019 22:27)

    Danke danke danke!
    Es könnten 1:1 meine Worte sein � Warum sagt einem das vorher keiner? Dann könnte man wenigstens den Partner vorher schon mal zur Therapie anmelden... Ich hoffe nur so sehr, dass es wirklich ab der 13. Woche besser wird. Ich mag mich gerade absolut selber nicht leiden - vor allem dieses geflenne und die Dauerübelkeit. Nein - Schwanger ist alles andere als wundervoll �

  • #32

    Jackie (Freitag, 29 November 2019 19:29)

    Ich bin grade ganz schön viel am weinen, weswegen ich auch auf deinen Beitrag gekommen bin.
    Bin in der 11. SSW und mir gehts wirklich ganz schön beschissen.
    Tut gut zu lesen das es den meisten werdenden Mamas mal so geht

  • #31

    Kate (Donnerstag, 28 November 2019 14:45)

    Boa, tut das gut einmal sowas zu lesen. Ich bin in der 38.Ssw und habe gerade auch so einen richtigen emotionalen Durchhänger. Von den Heulanfällen, Sodbrennen und absolute Bewegungseinschränkungen mal abgesehen, kommt doch oft die Frage auf, ob ich auf das, was da bald aus mir rauspurzelt, bereit bin. Soll normal sein, hab ich mir sagen lassen. Irgendwie ist überhaupt alles an Beschwerden normal, wenn man vom Arzt gefragt wird. "Sie sind schwanger, da ist das normal!" Ich kanns kaum erwarten, mich wieder richtig bewegen zu können und kein Sodbrennen mehr zu haben. Aber dann kommen ja neue Weh Wehchen. Aber irgendwie bekommt man das ja alles hin, so wie Milliarden Frauen vor mir. Na dann... auf in den Kampf

  • #30

    Lydia (Montag, 25 November 2019 20:07)

    Hallo ich bin zurzeit in der 25 ssw und mir geht es sehr schlecht ! Nicht körperlich aber physisch ich träumt Nacht schreckliche Sachen muss Nacht weinen und tags über auch weil es mich bis in den Alltag bekleidet! Ich denke viele darüber nach habe Panik und Angstzustände kann mich kaum mehr auf meine zwei Mädels konzentrieren! Es ist eine Katastrophe ich bin zurzeit kein Mensch mehr ! Jeder Tritt geht mir auf die Nerven ich möchte dir Schwangerschaft garnicht mehr !!!! Liegt es wirklich nur an den Harmonen so schlimm hatte Ich das bei meinen zwei Mädels nicht

  • #29

    Cynthia (Sonntag, 24 November 2019 23:10)

    Danke danke und nochmals Danke. Traumhaft diese ehrlichen Worte.
    Bin in der 32. Ssw und hab gerade wieder ein Tief. Fühle mich fett, hässlich, betagt, und einfach nur unwohl. Dann sagt der Frauenarzt einem bei einer Gewichtszunahme von 13,5 kg bis zur 32. Ssw "ach ein paar Kekse mehr gegessen???! Mhhh? aufpassen, das geht schwer wieder runter" danke, ist meine 2. ss, weiß ich. Abgesehen davon, wie soll ein Mann den derzeitigen Zustand beurteilen können??? Ich selbst bin schon überfordert und muss ständig nachdenken, grübeln und heulen. Und danke, muss jetzt auch noch auf mein Gewicht achten. Wieder ein Problem mehr.... Als würden die anderen Wehwehchen nicht reichen....

  • #28

    Nana (Donnerstag, 21 November 2019 20:05)

    Danke ��

    Ganz ehrlich der Text hätte auch von mir sein können!

    Danke ��
    Danke ��
    Danke ��

  • #27

    alex (Mittwoch, 13 November 2019 19:05)

    ist das normal, wie ich mich fühle? ufff. da steht es. gefuehle der entfremdung, das „alles in frage stellen“ - sich, die ss, die beziehung - es darf sein. es ist so. bei vielen. das entlastet enorm. denn wenn frau sich dafür auch noch kritisiert, öffnet sich ein bodenloses loch von vorwürfen und sorgen, die alles noch potenzieren.

  • #26

    Anna (Samstag, 26 Oktober 2019 22:25)

    Danke danke für den Text !! Manchmal fühlt man sich schon fast schlecht, dass man so ein Mimimi ist. Du sagst nach den ersten 3 Monaten ging es besser. Bei mir ist es genau umgedreht. Ich bin im 5. Monat und ich hab Verstopfungen, Luft im Bauch dadurch Magendruck/Schmerzen und und und. Fühle mich jeden Tag so, als ob ich einfach nur im Bett bleiben möchte.
    Geht das anderen auch so ?

  • #25

    Andrea (Sonntag, 06 Oktober 2019 21:27)

    Warum ich gerade heute auf Deinen Text gestoßen bin, weiß ich nicht, aber es sollte definitiv so sein.
    Ich bin mit 44 ungeplant schwanger geworden und jetzt schon in der 31. SSW. Alles läuft wie geschnitten Brot, aber seit ein paar Tagen trifft Dein Text 100% auf mein Gemütszustand zu.
    Ich bin sehr froh, damit nicht allein zu sein. Das lässt mich zwar jetzt nicht frohlocken, aber es beruhigt etwas.
    Danke für diese Zeilen!
    GEMEINSAM WERDEN WIR KUGELRUND ;-)

  • #24

    Marie (Dienstag, 01 Oktober 2019 22:54)

    Ich bin so froh diesen Text gefunden zu haben! Ich bin in der 11 SSw und mir geht es ganz genauso. Von wegen "Himmelhochjauchzend-zu Tode betrübt" ich bin gerade nur betrübt,schlafe nachts schlecht und dafür tagsüber umso mehr, fühle mich unglaublich fremd bestimmt,fange ständig an zu weinen,muss ständig auf Toilette (da kann ja eigentlich noch garnichts drücken!!?)
    Kurzum: Ich dachte die Schwangerschaft könnte in meinem Leben mitlaufen,aber nein:Sie bestimmt das Leben komplett-und zwar nicht nur rosig..
    Danke für diesen ehrlichen Text!!

  • #23

    Merle (Freitag, 23 August 2019 22:06)

    Oh Gott... Vielen Dank für diesen Text, genau so geht es mir jetzt gerade. Ich dachte "was stimmt nicht mit mir"?
    Zum Glück hab ich einen Partner der meine ständige Heulerei und alles weitere mit einer stoischen Ruhe erträgt und mich unterstützt.

  • #22

    Janina (Donnerstag, 15 August 2019 18:07)

    Ich hatte eben eine für mich nicht sehr schöne Situation, da ich wirklich aus einer sehr guten Laune heraus ein starkes Angstgefühl bekommen habe. Von jetzt auf gleich habe ich mich gefragt, ob ich bereit bin Mutter zu werden, ob ich genug Liebe empfinden kann und alles richtige für mein Kind tun kann. Warum auch immer war eben diese große Angst da und ich musste weinen.
    Ich bin so froh auf deinen Text gestoßen zu sein, denn das hat mir gezeigt, dass ich nicht alleine bin! Dass ich mich deswegen nicht verrückt machen muss. Ich weiß, dass ich meine kleine Bohne liebe und alles tun werde, dass es ihr gut geht.
    Ich danke dir vielmals!!!!!